Spieler müssen sich “zerreißen”

Eine Doppelaufgabe steht für den VfL am kommenden Wochenende an. Zuerst trifft der VfL am Freitag, 17.04., 18.30 Uhr im Rückspiel auf den Ligakrösus FC Schüttorf, ehe es am Sonntag, 19.04., 15 Uhr, erneut auf eigenem Platz zum Abstiegsknaller gegen den ASC Wielen kommt.

Im Hinspiel beim FC Schüttorf verlor der VfL noch vor wenigen Tagen klar und deutlich mit 0:5. Auswärts zeigt die „Oberligaelf” von Trainer Wolters allerdings ein anderes Gesicht und kam in Bawinkel, Lingen II und Neuenhaus jeweils nicht über ein Remis hinaus. Unser VfL muss allerdings am Freitag neben den Langzeitverletzten Markus Grönninger, Bernd Brümmer und André Stroot wahrscheinlich weiterhin auf den verletzten Stefan Hengstermann verzichten, der sich im Hinspiel verletzte. Auch hinter dem Einsatz von Matthias Heidemann steht aus beruflichen Gründen ein Fragezeichen. Mit Daniel Heidemann und Wolfgang Bruns sind zwei weitere Spieler angeschlagen und vermutlich nicht einsatzbereit. Die Gäste hingegen haben bis auf ihren Stammtorhüter ihren kompletten Kader zur Verfügung. Zuletzt gab auch Oliver Villar sein Comeback. Der Schwachpunkt bei den Gästen ist weiterhin Torwart Tim Nibbrig. Der junge Torhüter hat bisher kaum eine Hand voll Bezirksligaspiele absolviert und wirkt besonders bei hohen Bällen äußerst unsicher. Unser Team ist also gut beraten, den unerfahrenen Keeper zu fordern. Aufpassen muss man auch im Rückspiel auf Dada Bugera. Der Stürmer, der im Hinspiel auch durch seine fiese Spuckattacke auffiel, die nicht geahndet wurde, besticht durch seine Schnelligkeit und starke Technik. Ihn gilt es, bereits vor der Ballannahme zu stören. Unser Gegner ist momentan Tabellenführer und auf dem besten Weg zur Meisterschaft.

Am Sonntag folgt der Abstiegsknaller gegen den ASC GW 49 Wielen. Der ASC belegt zurzeit den 10. Platz und weist momentan drei Punkte mehr auf als unser VfL. Im Hinspiel gewann unsere Mannschaft nach einer starken Vorstellung mit 4:2. Die Wielener hatten in den letzten Wochen bereits mehrfach die Chance, den Klassenerhalt einzufahren, doch in Spielen gegen Haselünne (1:1), Bawinkel (1:3) und Schwefingen (2:3) ließ man die Punkte gegen die direkten Konkurrenten liegen. Besonderes Augenmerk gilt beim ASC dem Sturmführer Ralf Hilberink, der immer für ein Tor gut ist. Bereits im Hinspiel traf er gegen den VfL zum 4:1 Ehrentreffer. Selbst wenn er über die nahezu gesamte Spieldauer nicht zu sehen ist, muss der VfL zu jeder Sekunde hellwach sein, da Hilberink häufig genau richtig steht. Auch der Sturmpartner Henning Ekelhoff (Foto unten) besticht durch seine Torgefahr. Zudem ist er ein technisch versierter und äußerst schneller Stürmer. Für unseren VfL zählt in diesem Heimspiel nur ein Sieg. Ein Unentschieden in diesem Spiel erscheint nahezu ausgeschlossen, erzielte der VfL doch zuhause bisher kein Remis und auch der ASC blieb auswärts ohne Unentschieden.

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Um die Klasse zu erhalten, sind vermutlich 30 Punkte nötig. Somit muss unser VfL in den ausbleibenden acht Spielen noch drei Siege einfahren. Im Heimspiel gegen Raspo Lathen zeigte der VfL sein mit Abstand bestes Spiel im Jahr 2009, doch schlussendlich blieb man dennoch punktlos. Zwar ließ man kaum Chancen für die Gäste zu, doch in der Offensive blieb der VfL leider erneut völlig harmlos. Viel zu selten wurde in den letzten Spielen der Abschluss gesucht. Schüsse aus der zweiten Reihe sind Mangelware und auch mit Flanken von den Außenpositionen wird kaum agiert. In den verbleibenden Spielen muss unsere Elf deutlich häufiger versuchen, ein Tor zu erzwingen. Mit unbedingtem Siegeswillen hat unser Team absolut das Potenzial, die Liga zu erhalten. Doch da helfen keine Worte; jeder Spieler muss sich auf dem Platz „zerreißen”, um mit absolutem Willen den Gegner niederzuringen!!! Auch von außen ist 90minütige Unterstützung durch Ersatzspieler, Betreuer und Zuschauer nötig. Schließlich gilt es, den Verein VfL Emslage auf Bezirksebene zu halten!!!

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