VORLETZTER!

“Und täglich grüßt das Murmeltier.” So kann man die sportliche Lage beim VfL Emslage zurzeit beschreiben, denn auch heute setzte es wieder eine hochverdiente Pleite. Beim Abstiegskonkurrenten aus Emlichheim lag man zur Pause schon mit 0:2 zurück und blieb am Ende erneut punktlos.

Beerling – Rüther,St – Hermes,P, Möllerhaus (65.Rüther,M) – Heidemann,Ma, Rüther,J (80.Koiter), Peters, Ahlers – Heidemann,Mi – Hermes,A (65.Heidemann,D), Brink,D

1:0 Schonhoff

2:0 Kremer

Schiedsrichter: Julian Neumayr

Gelbe Karten: Heidemann,Mi, Beerling, Brink,D, Ahlers, Hermes,P

Gelb-Rote Karte: Bußmann (68., Emlichheim)

Beim VfL begann heute Marius Ahlers für den verletzten Christian Schulte in der Startelf. Unsere Elf agierte heute im ersten Durchgang wie seit Wochen; behäbig im Zweikampfverhalten, ordnungslos im Stellungsspiel, zu durchsichtig im Spiel nach vorne und amateurhaft im Defensivspiel. Zwangsläufig geriet man auch heute wieder in Rückstand. Mit einem langen Ball über unsere rechte Seite wurde die Defensive des VfL ausgehebelt. Philipp Hermes konnte den Querpass in die Mitte nicht verhindern, wo Holger Möllerhaus Christian Schonhoff aus den Augen ließ und der Torjäger der Heimelf zum 1:0 einnetzen konnte. Für unsere Elf ergaben sich nahezu keine Torchancen. Zahlreiche Bälle nach Freistößen und Ecken rauschten durch den Sechzehner der Heimelf, doch unsere Mannschaft war durchgehend zu spät und kam nie in Ballnähe. Und wie in den letzten Wochen schon Tradition kassierte der VfL auch heute wieder einen Elfmeter. Nach einem Querschläger von Matthias Heidemann patzte Holger Möllerhaus. Statt den Ball sofort aus der Gefahrenzone zu schlagen, wollte er den Ball zurück zum Torwart köpfen. Doch er köpfte en Ball deutlich zu kurz und somit vor die Füße von Christian Schonhoff, der den Ball am herausgeeilten Tim Beerling vorbei neben das Tor schlenzte.  Allerdings wurde der Stürmer in dieser Szene von Tim Beerling von den Beinen geholt, sodass Schiedsrichter Neumayr folgerichtig auf Elfmeter entschied. Marc Kremer verwandelte den berechtigten Elfmeter sicher zum 2:0. In der Folge verpassten die Unioner eine höhere Führung als ein Offensivspieler der Heimelf per Kopf das Tor nur knapp verfehlte.

Im zweiten Durchgang änderte sich zunächst wenig. Die große Chance zum Anschlusstreffer hatte dann Manuel Peters. Nachdem er den Ball von Spielertrainer Sabander eroberte lief er allein auf den Keper der Heimelf zu, vergab allerdings leichtfertig und setzte den Ball neben das Tor. Im weiteren Spielverlauf gab es fast keine klare Chance mehr. Unsere Mannschaft spielte ordentlich bis zum 16er, blieb dann aber völlig harmlos. Vereinzelte Schüsse von David Brink und Manuel Peters wurden vom Keeper pariert. Die Heimelf ließ zudem auch einige Möglichkeiten aus, sodass es am Ende beim 2:0 blieb.  Da fast alle Teams aus dem Tabellenkeller gewannen, ist der VfL der Verlierer des Spieltages und nun Vorletzter. Mittlerweile stellt man mit 32 Gegentreffern auch die schlechteste Abwehr der Liga. Mit den zuletzt gezeigten Leistungen hat der VfL absolut nichts in der Bezirksliga zu suchen. Am nächsten Wochenende spielt man beim Haselünner SV erneut ein Abstiegsduell. Sollte dort kein Sieg gelingen, muss man sich wohl oder übel mit dem Gedanken anfreunden, Weihnachten auf einem Abstiegsplatz zu feiern.

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