Katastrophales Spiel bringt 0:5 Klatsche

Scheinbar nur eine Eintagsfliege war der kämpferische starke Auftritt des VfL in der Vorwoche in Haselünne. Am heutigen Sonntag verlor unsere Elf nach katastrophaler Leistung hochverdient mit 0:5 gegen den VfL WE Nordhorn. Unsere Elf lieferte eine taktisch und kämpferisch indiskutable Leistung ab.

Beerling – Schulte – Brink,G (75. Heidemann,D), Peters – Möllerhaus (45. Rüther,J), Hermes,P (45. Bruns), Heidemann,Mi, Ahlers – Hermes,A – Heidemann,Ma, Brink,D

0:1 Havenga (19.)

0:2 Daalmann (35.)

0:3 Havenga (38.)

0:4 Havenga (54.)

0:5 Havenga (67.)

Gelbe Karten: Brink,D, Schulte, Brink,G

Nicht eingesetzt: Aepken, Rüther,St

Nach dem Sieg in Haselünne begann der VfL heute mit einer Änderung in der Startelf. Für den verletzten Martin Rüther begann Gerrit Brink. Vom gelungenen Auftritt aus der Vorwoche war heute allerdings nichts mehr zu erkennen. Die Gäste aus Nordhorn waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Konnte die Elf von Trainer Henning Schmidt die ersten Möglichkeiten noch nicht nutzen, so brachte eine Standardsituation die verdiente Führung für die Grafschafter. Aus halblinker Position schlenzte Florian Havenga den Ball an der Mauer vorbei halbhoch in die Torwartecke. Diesen Gegentreffer muss Torwart Tim Beerling sich ankreiden lassen. Auch beim 0:2 sah Tim Beerling schlecht aus. Einen harmlosen Ball von Tobias Daalmann aus spitzem Winkel ließ er unter seinem Bauch hindurch ins Tor kullern. Allerdings mangelte es bereits in der Entstehung am Abwehrverhalten. Ein weiter Flankenwechsel und unsere rechte Seite war völlig blank. Nur kurze Zeit später klingelte es wieder. Rene Gerritzen brachte den Ball vor das Tor des VfL und Florian Havenga stand mutterseelenallein und nickte zum 0:3 ein. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld herrschte völlige Unordnung in der Defensive des VfL. Zur Pause war das Spiel bereits entschieden, führten die Gäste schließlich mit 3:0. Unser VfL hatte bis zur Pause keinen einzigen Torschuss zustande gebracht.

Zur zweiten Hälfte kamen Wolfgang Bruns und Jürgen Rüther für Holger Möllerhaus und Philipp Hermes ins Spiel. Es brachte allerdings keine Änderung für das Emslager Spiel. Nur kurz nach der Pause konnte Florian Havenga auf 0:4 erhöhen. Völliges Durcheinander am Sechzehner des VfL ließen den Angreifer zum Schuss kommen. Sein Schuss landete mittig im Tor des VfL. Allerdings war der Torhunger von Florian Havenga noch nicht gestillt, sodass er nach 67 Minuten das Ergebnis mit einem Flachschuss auf 5:0 hochschraubte. Unsere Mannschaft hingegen war heute an Harmlosigkeit nicht zu überbieten. Bezeichnend, dass der erste Torschuss unserer Elf in der 80. Minute (!) erfolgte. Bei den heutigen Wetterbedingungen versprachen Fernschüsse eigentlich besondere Gefahr, doch wenn man nahezu keinmal auf das Tor schießt, kann man kein Spiel gewinnen. Der VfL hatte nicht den Hauch einer Chance gegen den VfL WE Nordhorn.

Scheinbar hat die Krisensitzung aus der Vorwoche bereits nach nur einer Woche ihre Wirkung völlig verloren. Der Auftritt heute war zu keiner Zeit bezirksligatauglich: taktische Fehler en masse, mehrere individuelle Fehler, fehlender kämpferischer Einsatz, keinerlei Torgefahr, teilweise lustloses Auftreten im zweiten Durchgang. Ein peinlicher Auftritt. So steigt man ab!

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