0:4 Klatsche – Indiskutable zweite Hälfte

Die Pleitenserie des VfL geht weiter. Gegen den VfL WE Nordhorn setzte es eine deutliche und hochverdiente 0:4 Niederlage. Lag man zur Pause nur mit 0:1 zurück, so ließ sich unsere Elf im zweiten Durchgang regelrecht abschießen. Es ist die fünfte Heimniederlage in Folge und man blieb zum zweiten Mal hintereinander ohne eigenen Treffer.

Brümmer – Rüther,St – Brink,G, Rüther,M – Heidemann,Ma (80.Koiter), Peters, Rüther,J, Grönninger (45.Heidemann,Mi) – Stroot – Heidemann,D (70.Bruns), Brink,D

0:1 Acet
0:2 Brünink
0:3 Veldmann
0:4 Gerritzen

Schiedsrichter: Holger Olthoff

Einige Wechsel gab es in der Startformation des VfL. Stephan Rüther kehrte nach seiner Verletzungspause in die Mannschaft zurück; Martin Rüther sowie Daniel Heidemann waren ebenfalls neu in der Startelf. Dafür nahmen Wolfgang Bruns sowie Michael Heidemann auf der Bank Platz. Christian Schulte fehlte aus privaten Gründen. In den ersten Minuten passierte auf beiden Seiten nichts Wesentliches. Zwar waren die Gäste die spielbestimmende Mannschaft, kamen vorerst allerdings auch kaum zu Torgelegenheiten. Das änderte sich jedoch, als Ayhan Acet gleich die erste größere Möglichkeit der Gäste nutzte. Diesem Tor ging ein Stellungsfehler in der Defensive voraus. Nach einem Pass in den Sechzehner entwischte Acet Gerrit Brink im Rücken und traf zum 0:1. Die Riesenchance zum Ausgleich hatte Markus Grönninger auf dem Kopf. Nach einer Ecke von David Brink stand er am Fünfer völlig frei, doch sein Kopfballaufsetzer blieb ungefährlich. Diese 100%ige musste der Ausgleich sein. Kurz vor der Pause scheiterte Matthias Heidemann mit einem Linksschuss am Gästekeeper. Auch André Stroot scheiterte im gegnerischen 16er, als sein Schuss nach einem Konter abgeblockt wurde. In dieser Kontersituation war mehr möglich. Zwar hatte unsere Mannschaft die größeren Chancen, doch zeigte sich die Klasse von Ayhan Acet, der gleich die erste Großchance zur Führung ummünzte und den Gästen eine nicht unverdiente Halbzeitführung bescherte. Glück hatte Stephan Rüther, dass er nach klarer Tätlichkeit an Ayhan Acet nur die Gelbe Karte von Schiedsrichter Olthoff kassierte. Es blieb die einzige grobe Fehlentscheidung des Unparteiischen.

Im zweiten Durchgang begann unsere Elf zunächst verheißungsvoll, doch diese Phase dauerte nur kurz an. Der eingewechselte Alexander Brünink war es dann, der für die Gäste zum vorentscheidenden 0:2 traf. Nach einem Einwurf leitete Ayhan Acet den Ball weiter an den Fünfer. Torwart Bernd Brümmer kam nicht aus dem Tor und machte auch beim “Schieber” von Alexander Brünink keine gute Figur. Mit diesem Tor war das Spiel praktisch entschieden und unsere Mannschaft lieferte in der Folge eine indiskutable Leistung. Zig Fehlpässe, kaum gewonnene Zweikämpfe, fehlende Flankenwechsel sowie Fehler im taktischen Verhalten kennzeichneten das Spiel des VfL. Bezeichnend fiel dann das 0:3 für die Gäste. Amateurhaft wie sich der VfL in dieser Situation “verarschen” ließ. Ein Gästespieler schnappte sich den Ball zur Ecke, spielte den Ball jedoch nur wenige Zentimeter mit der Sohle an und “überließ” den Ball einem Mitspieler, der langsam angelaufen kam. Kaum jemand aus der Emslager Mannschaft bekam diesen simplen Trick mit, sodass sich dieser Spieler den Ball schnappte und Richtung Tor marschierte. Seine Hereingabe wurde im Fünfer von Torge Veldmann zum 3:0 ins Tor gelenkt. Rene Gerritzen markierte sogar noch das 0:4. Nach einer Hereingabe von der linken Seite musste er den Ball nur noch über die Linie schieben. So setzte es am Ende erneut eine hochverdiente Niederlage zum Hinrundenende.

Zwar bleibt der VfL auf dem zehnten Tabellenplatz, doch mit dem SV Bawinkel konnte ein Konkurrent um den Klassenerhalt durch einen überraschenden Sieg gegen die Oberligareserve des SV Meppen Boden gutmachen. Am nächsten Sonntag, 23.11., 14 Uhr, trifft der VfL im ersten Rückrundenspiel zuhause auf Raspo Lathen. Zwar mussten die Lathener heute einen überraschenden Punktverlust beim Tabellenletzten TuS Gildehaus hinnehmen, doch mit aktuell 12(!) Spielen ohne Niederlage kann das Team von Dietmar Sulmann einen unglaublichen Lauf vorweisen. Mit den zuletzt gezeigten Leistungen wird auch gegen die Lathener nichts zu holen sein und dann droht der Sturz auf die Abstiegsränge in den nächsten Wochen. Auch fehlt es der Mannschaft an der nötigen Cleverness; sowohl in der Defensive als auch in der Offensive. Dies zeigt sich u.a. in der Tatsache, dass es in der gesamten Hinrunde nicht einen einzigen Elfmeter für den VfL gab. Um den Sturz in den Tabellenkeller zu verhindern, muss sich die Mannschaft um 180 Grad drehen und zur Sicherheit aus den ersten Saisonspielen finden.

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