Wechselbad der Gefühle in Tischtennis Bezirksliga

Die beiden letzten Spiele der Tischtennistruppe des VfL hatten es in sich. Zunächst musste der Aufsteiger in eigener Halle gegen die Spielgemeinschaft Brandlecht-Hestrup antreten. Ohne die terminlich verhinderten Nr 1, 2 und 5 eine knifflige Ausgangslage. Mit den Ersatzleuten Willi Jaspers und Thomas Leuchters stemmte man sich gegen die drohende Niederlage, nachdem direkt alle Eingangsdoppel verloren gingen. Dimitri Bürkle bestätigte seine gute Form der vergangenen Wochen und zeigte im oberen Paarkreuz eine starke Leistung. Schließlich unterlag er knapp im Entscheidungssatz gegen Markus Oldekamp. Auch Johannes Tenbruck wehrte sich in seinem ersten Saisonspiel nach Kräften und musste sich ebenfalls erst im 5. Satz gegen den hoch gehandelten Nils Ballast geschlagen geben. Am Ende stand nach nicht einmal 2 Stunden Spielzeit ein 0:9 zu Buche. Das Ergebnis fiel sicherlich zu hoch aus. Die Protagonisten waren sich einig. In der Rückserie sollte mit kompletter Truppe dennoch etwas drin sitzen.

Am nächsten Spieltag stand das Derby gegen BW Papenburg auf dem Programm. Die Spieler kennen sich gut aus früheren hart umkämpften Matches. Bei Emslage fehlte Mathias Temmen, bei Papenburg dafür die Langzeitverletzten Memering und Kuper. Beide Mannschaftsführers  stapelten bei der Begrüßung extrem tief und wollten somit den Gegner in Sicherheit wiegen. Recht behalten sollten aber nur die Emslager, denn das Spiel lief gar nicht gut an. Schnell lag man mit 1:2 Doppeln hinten und außer Christoph Schepers gegen Markus Priet wurden die ersten Einzel von Position 2-4 verloren. Damit stand es 2:5. Im unteren Paarkreuz lagen Christian Bahns und Johannes Tenbruck in ihren Einzeln schon jeweils 0:2 mit dem Rücken zur Wand. Ein 2:7 wäre wohl die Vorentscheidung gewesen. Doch sowohl Johannes als auch Christian drehten das Spiel und mit dem Heimpublikum im Rücken gewannen sie beide den entscheidenden 5. Satz. Bei einem Stand von 4:5 war also wieder alles drin. Dieser Schlüsselmoment beflügelte dann auch den Rest der Mannschaft. Nachdem Christoph Schepers sicher gegen Herbert Michalke gewann, zeigten Uli Engling, Dimitri Bürkle und Karsten Blübaum Nervenstärke und siegten alle äußerst knapp im Entscheidungssatz. Aus einem 2:5 wurde so ein unglaubliches 8:5. Das Spiel hatte es wirklich in sich, denn jetzt kam Papenburg wieder stärker auf und gewann beide Einzel im unteren Paarkreuz. Mit einer Führung von 8:7 ging der VfL also ins Schlussdoppel. Hier lief es alles andere als Rund. Es war zwar die Chance im 4. Satz bei Satzball noch in die Entscheidung zu kommen. Letztlich ging das Doppel aber mit 1:3 an die starken Papenburger Michalke/Priet.

Endergebnis 8:8. Im ersten Moment fühlte es sich wie ein verlorener Punkt an, da man schon mit 8:5 führte. Doch wenn man sich das ganze Spiel anschaut, ist es ein recht glücklicher Punktgewinn, zumal ein Satzverhältnis von sage und schreibe 29:37 zu Buche steht.

Nachdem mittlerweile Dissen in Lorup und Werlte gepunktet hat, steht der VfL momentan auf einem Relegationsplatz um den Abstieg. Die Entscheidung nach der Hinrunde bringen die beiden Heimspiele gegen den vorletzten Werlte (30.11.) und das Schlusslicht Lorup (07.12.). Da könnte was gehen!

 

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