Rene Hermes trifft vier Mal beim 6:3 Sieg gegen Sögel.

0:1 Hendrik Grote  (2. Min.)
0:2 Törge Schober (20. Min.)
1:2 Rene Hermes (27. Min.)
2:2 David Brink (59. Min.)
3:2 Rene Hermes (61. Min.)
3:3 Sebastian Beimesche (67. Min.)
4:3 Rene Hermes (84. Min.)
5:3 David Brink (86. Min.)
6:3 Rene Hermes (88. Min)

Keinen guten Start erwischte der VfL beim Spiel gegen den SV Sigiltra Sögel, denn nach nur zwei Minuten lagen die Hausherren nach einem groben Abwehrfehler mit 0:1 hinten. Das Gegentor verunsicherte die Mannschaft von Hermann-Josef Bruns sichtlich, denn im Mittelfeld lief nicht viel zusammen. Zwangsläufig fiel dann in der 20. Minute der zweite Treffer für die Gäste. Hendrik Grote vernaschte gleich zwei Abwehrspieler des VfL und legte  den Ball perfekt auf den mitgelaufenen Törge Schober auf, der das Leder aus 10 Metern ins Tor drosch.
Nach diesem Gegentreffer lief es dann merkwürdigerweise besser beim VfL. Im Mittelfeld wurden die Zweikämpfe gewonnen und der Ball lief teilweise sehr gut und sicher über mehrere Stationen. Den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielte Rene Hermes, der auf der linken Seite angespielt wurde und in den gegnerischen Sechzehner lief. Direkt vom Strafraumeck zog er dann auf das Tor ab, traf aber nur den Innenpfosten. Den Abpraller  erkämpfte sich Rene wieder, setzte sich gegen zwei Spieler durch und  drosch den Ball fast von der Grundlinie ins Tor.
Danach gab es noch einige Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen, aber Phillip Hermes traf nur die Latte und David Brink vergab eine gut Torchance aus  fünf Metern. So ging es dann mit einer knappen Führung für die Gäste in die Halbzeitpause.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit drückte der VfL auf den Ausgleich. Sögel beschränkte sich auf die Verteidigung der Führung, was jedoch nur bis zur 59. Minute gelang. Denn dann traf David Brink zum verdienten Ausgleich. Nur zwei Minuten später traf Rene Hermes, nach sehr schöner Vorarbeit von David Brink zur 3:2 Führung.
Jetzt, wo alle dachten der VfL hätte das Spiel gedreht, fiel  wie  aus dem Nichts der Ausgleich für Sögel. Diesem Treffer ging ebenfalls ein grober Abwehrfehler der Emslager Hintermannschaft voraus.
Glücklicherweise war am heutigen Tag auf das starke Sturmduo Hermes/ Brink Verlass, die ab der 84. Minute  im Zweiminutentakt den Sieg für den VfL Emslage herausschossen. Die beiden Stürmer harmonierten sehr gut miteinander und spielten die gegnerische Abwehr teilweise schwindelig.
Herzlichen Glückwunsch der Mannschaft und dem Trainer zum Sieg, der hochverdient war.

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Sportfreunde,
    die Freude über den Sieg ist auch bei mir groß. Nur der Vfl konnte für den Sieg in Frage kommen. Der Gegner war schwach und harmlos.
    Licht und Schatten liegen bekannter Weise eng zusammen bzw. wechseln sich ab.
    Ich habe mehr Schatten als Licht gesehen. Bei 15 Gegentoren kann man ein noch so “gut harmonisierendes”?? Sturmduo haben, die Defensivarbeit in der Mannschaft ist schlichtweg mangelhaft. Eine gute Defensive beginnt im Sturm, beide Stürmer bewegen sich nur sehr widerwillig nach hinten bzw. bleiben sogar stehen. Gerade René sollte sich häufiger zurückziehen, um aus dem tiefen Mittelfeld das Spiel aufzubauen und durch seine genialen, schnellen und direkten Pässe den Gegner zu überraschen.
    Auch gibt es zwischen der Abwehr und den beiden “Sechsern” Abstimmungsprobleme. Zu sehr wird auf den ballführenden Gegnerspieler geschaut und häufig leider zu zweit und dann auch noch halbherzig angegriffen. Mit mehr Bewegung und Aufmerksamkeit sollte der Gegner schon bei der Ballannahme konsequent gestört werden.
    Ein weiteres großes Problem ist die hohe Anzahl an Fehlpässen. Nach einer erfolgreichen Balleroberung landet häufig der erste, zweite Pass beim Gegner. Hier fehlt es an Laufbereitschaft (Spielen und Laufen ohne Ball). Zögerlich und zu wenige Spieler fordern selbstbewusst den Ball oder bewegen sich in den freien Raum.

    (Bei vielen Ballkontakten fällt der eine Fehlpass nicht auf, bei wenig Ballkontakten und dann den Fehlpass spielen……..droht die Auswechslung.)

    Viel Spaß beim Training.

    Mit sportlichen Gruß,

    Alois Otten

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