Allgemeinverfügung vom LK:

des Landkreises Emsland zur Eindämmung der Atemwegserkrankung „Covid-19“ durch den Corona-Viruserreger SARS-CoV-2 durch Untersagung des praktischen Schwimm- und Sport-unterrichts an Schulen und der Ausübung des Mannschafts- und Kontaktsports in der Sport-halle sowie eines Nutzungsverbotes der Umkleiden und Nassbereiche sämtlicher Sportanla-gen im Landkreis Emsland.

Der Landkreis Emsland erlässt gemäß § 18 S. 1 Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung)i in Verbindung mit § 28 Abs. 1 S. 2 IfSGii in Verbindung mit § 2 Abs. 1 Nr. 2, § 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 NGöGDiii folgende über den Geltungsbereich der Niedersächsischen Verordnung über Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 vom 07. Oktober 2020 in der Fassung vom 22. Oktober 2020 (Nds. GVBl. Nr. 37/2020, S. 363) hinausgehende Allgemeinverfügung:

1. Der praktische Sport- und Schwimmunterricht wird für alle allgemeinbildenden und berufsbil-denden Schulen untersagt. Ausgenommen ist der Sport- und Schwimmunterricht der Kurs-gruppen der Schuljahrgänge 12 und 13, die sich in der Vorbereitung auf die Abschlussprü-fungen zum Erwerb des Abiturs im Fach Sport befinden.

2. Die Ausübung von Mannschafts- und Kontaktsportarten in der Sporthalle wird untersagt. Die Nutzung der Umkleidekabinen und Nassbereiche sämtlicher Sportanlagen ist mit Ausnahme der Schwimmbäder untersagt.

3. Diese Allgemeinverfügung ist bis einschließlich 29.11.2020 befristet gültig. Eine Verlängerung der Geltungsdauer bleibt unter Berücksichtigung des jeweiligen Infektionsgeschehens aus-drücklich vorbehalten. Von den Verboten der Ziffern 1. und 2. kann in begründeten Fällen ei-ne Ausnahme erteilt werden.

4. Diese Allgemeinverfügung ist gem. § 28 Abs. 3 i. V. m. § 16 Abs. 8 IfSG sofortig vollziehbar.

5. Ordnungswidrig handelt gemäß § 73 Abs. 1 a Nr. 6 IfSG, wer vorsätzlich oder fahrlässig ge-gen die Anordnungen nach den Ziffern 1. und 2. dieser Allgemeinverfügung verstößt. Jeder Verstoß kann gemäß § 73 Abs. 2 IfSG mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 € geahndet werden.

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